Häufige Fragen

Generelles
Was ist physikalische Medizin?
Wie funktioniert Physiotherapie beim Hund/ bei der Katze?
Was können Sie von der physikalischen Therapie erwarten?
Welche Patienten profitieren von der physikalischen Therapie?
Wie wird die physikalische Therapie im Behandlungskonzept positioniert?
Warum geht der Hund zum Tierarzt und nicht zum Physiotherapeuten?
Wann sollte auf eine physiotherapeutische Behandlung verzichtet werden?
Welche Angebote bestehen in meiner Praxis?
Ganganalyse



Generelles
Sie haben sicher schon einmal am eigenen Körper festgestellt, wie hilfreich Physiotherapie z.B. bei Rückenschmerzen und anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates ist.

Mit der verbesserten medizinischen Versorgung unserer Haustiere nimmt diese Behandlungsform auch in der Tiermedizin an Bedeutung zu.

Physikalische Reize (Druck, Bewegung, Wärme, Kälte, Energie in Form von Strom, Licht, Magnetfeldern, etc.) wirken einerseits schmerzlindernd und verbessern andererseits die Funktion von Muskeln, Nerven, Sehnen, Bändern und Knochen.



Was ist physikalische Medizin?
Physikalische Reize (Druck, Bewegung, Wärme, Kälte, Strom, etc.) wirken schmerzlindernd. Dies ermöglicht, das Zusammenspiel von Muskeln, Nerven und Stützgewebe wiederherzustellen bzw. zu verbessern.



Wie funktioniert Physiotherapie beim Hund/ bei der Katze?
Grundlage jeder erfolgreichen physiotherapeutischen Behandlung ist die exakte tierärztliche Diagnose. Aufgrund der tierärztlichen Erfahrung können bereits durchgeführte Untersuchungen (Röntgen, CT, MRT, Labor, etc.) und Behandlungen (Operationen, Medikamente etc.) kompetent in die physiotherapeutische Untersuchung bzw. Therapie integriert werden. Eine individuelle Kombination verschiedener Therapiemethoden gewährleistet optimalen Erfolg. Aus diesem Grund ist eine Behandlung in der Praxis für physikalische Therapie & Rehabilitation sinnvoll, da alle therapeutischen Möglichkeiten vor Ort genutzt werden können. Im Schnitt werden 5-10 Behandlungen nötig, die nach der tierärztlichen Gebührenordnung abgerechnet werden. Zumeist kann ein konsequentes Heimprogramm die Anzahl der Behandlungseinheiten reduzieren, chronischen Erkrankungen sowie Lähmungspatienten benötigen dagegen mehrerer Sitzungen.




Was können Sie von der physikalischen Therapie erwarten?
Jede Therapieform ist ein Baustein im Behandlungskonzept. So ist auch die physikalische Therapie eine sinnvolle und notwendige Ergänzung der klassischen Chirurgie und Arzneimitteltherapie.
Welche Patienten profitieren von der physikalischen Therapie
Alte Hunde und Katzen mit chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates, Patienten mit degenerativen Erkrankungen oder Lähmungen sowie postoperative Patienten, z.B. nach vorderem Kreuzbandriss oder Bandscheibenoperation sind die Zielgruppe der Praxis.
Wie wird die physikalische Therapie im Behandlungskonzept positioniert?
Die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Haustierarzt, Fachtierarzt und der Praxis für Physikalische Medizin gewährleistet einen hohen medizinischen Standard.

Warum geht der Hund zum Tierarzt und nicht zum Physiotherapeuten?
Der Humanphysiotherapeut ist ein staatlich anerkannter Heilberuf, das heißt Ausbildungsinhalte und Qualifikation sind festgelegt und überprüfbar. Eine entsprechende, anerkannte Ausbildung gibt es in Deutschland nicht. Der so genannte „Tierphysiotherapeut“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung! Somit ist das Fachwissen für diese Berufsgruppe weder festgelegt noch kontrollierbar.

Im Interesse der Patienten erkennen die Landestierärztekammern die Fachrichtung „Physikalische Medizin“ als Spezialisierung an. Dauer und Inhalte der Ausbildung sind festgelegt, die fachliche Qualifikation der Tierärzte wird durch die Verleihung der Zusatzbezeichnung physikalische Therapie bestätigt. Diese Vorgehensweise garantiert unseren vierbeinigen Begleitern, die sich selbst ja nicht mitteilen können, ein Höchstmaß an Grundlagenwissen und Verständnis auf allen Gebieten der Krankheitslehre und Therapie.

Wann sollte auf eine physiotherapeutische Behandlung verzichtet werden?
Bei schweren Herzerkrankungen, metastasierenden Tumorerkrankungen, generalisierten Hauterkrankungen und fieberhaften Allgemeininfekten sollte von einer physiotherapeutischen Behandlung abgesehen werden. Darüber hinaus gibt es einige Erkrankungen, bei denen Nutzen und Risiko einer physiotherapeutischen Behandlung abgewogen werden müssen.



Welche Angebote bestehen in meiner Praxis?
Angeboten wird neben Massage und Bewegungstherapie ein Unterwasserlaufband für große und kleine Patienten, therapeutischer Ultraschall, Elektrotherapie, Thermotherapie sowie die Matrix-Rhythmus-Therapie. Schmerzakupunktur, Neuraltherapie sowie eine Diätberatung zur Gewichtsreduktion bzw. zur optimalen Versorgung ihres Tieres in jeder Lebensphase ergänzen das Behandlungskonzept.




Ganganalyse
Bestandteil der Diagnostik ist eine objektive Ganganalyse. So lassen sich subtile Veränderungen im Bewegungsablauf darstellen, die Behandlung wird gezielt auf dieses Defizit abgestimmt.